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Noch vor wenigen Jahren besaß die Region Primärwälder mit gigantischen Bäumen, wilden Bächen und fruchtbaren Böden. Heute, nach vergleichsweise wenigen Jahren der unkontrollierten Domestikation, gehören diese Wälder der Geschichte an. Erosion, schwindende Niederschläge, heftige Winde und Austrocknung der Bäche und Quellen sind die Folge. Die Auswirkungen könnten nicht dramatischer sein, und dennoch gibt sich die lokale Bevölkerung weiter unbeirrt.
Denn diese lebt von der Hand in den Mund. Sie leben vom selbst angebauten Mais und Bohnen. Dennoch werden sie durch rasant steigende Lebenskosten und dem immer größeren Drang teure Chemikalien für den Anbau zu nutzen, von immer größeren Schuldenbergen konfrontiert. Ohne Beruf und festem Einkommen ist der Verkauf von Holz leider das lukrativste Geschäft.
Wir wollen aufzeigen, wie wichtig der Wald für den Menschen ist und diesem in der Region durch ein verändertes Bewusstsein in der Bevölkerung wieder mehr Raum gestattet. Wir heben hervor, wie er die ersehnte Feuchtigkeit zurückbringt, landwirtschaftlich genutzte Flächen schützt und mit der richtigen Nutzung sogar aus wirtschaftlicher Sicht interessant sein kann.