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In einer kleinen Dorfgemeinschaft, am Rande der Hochebene von Chiapas, 50 Min. von San Cristóbal de las Casas entfernt, befindet sich LUM HA’, ein junges Familienprojekt.

Aktuell erfährt diese Region eine schwere Krise. Diese wird durch Abholzung und andere Faktoren – sowohl private als auch politische – hervorgerufen. Das Resultat ist gravierend. Die ansässigen Quellen, die in der Vergangenheit so üppig und stetig Wasser hervorbrachten, verdorren. Damit ist die Lebensgrundlage von mehr als 3000 Familien in Gefahr.

Unsere Vision ist die Wiederherstellung des ökologischen Gleichgewichtes sowie der autochthonen Wurzeln. Daher widmen wir unser Leben beispielsweise der Implementation eines Keyline-Designs, der Wiederaufforstung, nachhaltiger Landwirtschaft und dem Streben nach einer Balance zwischen Mensch und Ökosystem. Dabei orientieren wir uns in erster Linie an der Philosophie und den Prinzipien der Permakultur.

Wir beziehen uns im Wesentlichen auf das sieben Hektar große Grundstück, mit dem Ziel, auf lange Sicht als Vorbild und Modell in der gesamten Region zu wirken. Wir wollen ein Angebot an nachhaltigen Alternativen nicht nur für den Landbau, sondern auch für eine gesellschaftliche Entwicklung schaffen. Dieses soll für die lokale Bevölkerung zugänglich und greifbar sein. All dies, um zukünftigen Generationen neue Hoffnung für eine lebenswerte Zukunft zu geben.

Wofür steht LUM HA‘?
„LUM“, eine Entlehnung aus der Tzotzil-Sprache der Maya, bedeutet „Land, Erde“
„HA‘“, ein Wort aus der Yukatekischen Maya-Sprache, bedeutet „Wasser“